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In der Mitte Deutschlands

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurde im Zuge einer Gebietsreform am 1. Juli 2007 aus den ehemaligen Landkreisen Bitterfeld und Köthen sowie aus Teilen des bisherigen Landkreises Anhalt-Zerbst gebildet. Die Kreisstadt ist Köthen/Anhalt. 

Als Teil des mitteldeutschen Wirtschaftsraumes befindet sich der Landkreis im Norden des Ballungsgebietes Leipzig-Halle. Die Bitterfelder Region ist von der chemischen Industrie, der Filmproduktion und dem Braunkohletagebau geprägt worden. Während sich die chemische Industrie nach 1990 erholt hat und viele Arbeitsplätze geschaffen wurden, ist von der Filmproduktion so gut wie nichts erhalten geblieben. Einen Überblick über die Geschichte und die Produktionsverfahren der einst größten Filmfabrik Europas und dem einst zweitgrößten Unternehmen seiner Branche in der Welt kann man sich im Industrie- und Filmmuseum Wolfen verschaffen. 

Der Landkreis verfügt mit einem gut ausgebauten Netz von Bundes-, Landes- und kommunalen Straßen über eine sehr günstige Verkehrsanbindung.  

Verwaltungssitz:
Köthen (Anhalt)

Fläche:
1 452,8 km²

Einwohner:
180 000 (Stand 2010)

Bevölkerungsdichte:
124 Einwohner je km²

Kfz-Kennzeichen:
ABI