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Chemiepark Bitterfeld-Wolfen

Bitterfeld-Wolfen ist einer der ältesten Chemiestandorte Mitteldeutschlands. Auf einer Fläche von 1.200 Hektar haben sich bisher 360 Unternehmen angesiedelt, darunter 60 Produktionsbetriebe und 300 Firmen aus den Bereichen Dienstleistung, Service, Logistik, Bau, Bildung, Handel sowie Ver- und Entsorgung. Die Unternehmen haben über vier Milliarden Euro investiert und über 11.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Der Wandel zum modernen Wirtschaftsstandort

Mit der Privatisierung der ChemiePark Bitterfeld-Wolfen GmbH im Jahr 2001 an die Firmengruppe Preiss-Daimler wurde ein 230 Millionen Euro teures Infrastrukturprogramm verwirklicht. Im Ergebnis verfügte der ChemiePark Bitterfeld Wolfen über ein exzellent ausgebautes Schienen-, Straßen- und Rohrbrückennetz. Darüber hinaus wurde das Rohrleitungsnetz für die Trink- und Brauchwasserver- und Abwasserentsorgung erneuert. Marode Anlagen sind demontiert, kontaminiertes Erdreich abgetragen, Grünflächen angelegt und erhaltenswerte Bausubstanz saniert. Im September 2013 erwarb die GELSENWASSER AG 94 % der Geschäftsanteile an der P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH. Nach Beendigung der Phase der erfolgreichen Umsetzung des Infrastrukturprogrammes ist die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH nunmehr in die Phase der nachhaltigen Bewirtschaftung und des kontinuierlichen Ausbaues des Standortes übergegangen.

Die Chemiepark GmbH arbeitet serviceorientiert und bietet mit dem Chemiepark-Konzept den Unternehmen einen attraktiven Standort. Die produzierenden Firmen können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, da ihnen im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen umfangreiche Service- und Dienstleistungsangebote zur Verfügung stehen. Die Palette reicht von der Abwasserentsorgung bis zum Zaunhandel. Kurze Wege und daraus resultierende günstige Kostenstrukturen sind von den Ansiedlern geschätzte Standortvorteile. Der standortinterne Stoffverbund zwischen den Unternehmen AkzoNobel, Evonik, Heraeus und Linde ist einzigartig. Die Unternehmen schätzen die hohe Versorgungssicherheit, den Wegfall der Chemikalientransporte und die Vermeidung von Reststoffen sowie weiterer Emissionen. Über das 18 km lange Rohrbrückennetz profitieren weitere Unternehmen vom standortinternen Chlorverbund. 

 

Chemiepark Bitterfeld Wolfen

Gesamtfläche:
ca. 1.200 Hektar 

Noch verfügbare Fläche:
120 Hektar

Straßennetz:
34 Kilometer 

Schienennetz:
80 Kilometer

Rohrbrückennetz:
18 Kilometer