Einen guten Überblick über alle Gewerbegebiete des Landkreise gibt es bei der ewg auf CD-ROM.


Bitterfeld-Wolfen ist einer der ältesten Chemiestandorte Mitteldeutschlands. Auf einer Fläche von 1.200 Hektar haben sich bisher 360 Unternehmen angesiedelt, darunter 60 Produktionsbetriebe und 300 Firmen aus den Bereichen Dienstleistung, Service, Logistik, Bau, Bildung, Handel sowie Ver- und Entsorgung. Die Unternehmen haben über 3,5 Milliarden Euro investiert und über 11.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Mit der Privatisierung des ChemieParks im Jahr 2001 an die Firmengruppe Preiss-Daimler wurde ein 230 Millionen Euro teures Infrastrukturprogramm verwirklicht. Im Ergebnis verfügt der ChemiePark Bitterfeld Wolfen über ein exzellent ausgebautes Schienen-, Straßen- und Rohrbrückennetz. Darüber hinaus wurde das Rohrleitungsnetz für die Trink- und Brauchwasserver- und Abwasserentsorgung erneuert. Marode Anlagen sind demontiert, kontaminiertes Erdreich abgetragen, Grünflächen angelegt und erhaltenswerte Bausubstanz saniert.
Die Unternehmen im ChemiePark können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, weil ihnen im ChemiePark umfangreiche Service- und Dienstleistungsangebote zur Verfügung stehen. Die Palette reicht von der Abwasserentsorgung bis zum Zaunhandel. Kurze Wege und daraus resultierende günstige Kostenstrukturen sind von den Ansiedlern geschätzte Standortvorteile.
Beispielgebend ist der standortinterne Stoffverbund, da für die Produzenten als auch Consumer komplizierte logistische Probleme entfallen. Das führt zu Synergien bei allen Partnern.
Gesamtfläche:
ca. 1.200 Hektar
Noch verfügbare Fläche:
200 Hektar
Straßennetz:
34 Kilometer
Schienennetz:
80 Kilometer
Rohrbrückennetz:
18 Kilometer
